Wie wird geräuchert?


Sie benötigen ein Räucherstövchen mit Edelstahlsieb oder ein feuerfestes Gefäß mit Sand, Räucherkohle und natürlich Räucherwerk.


Das Räuchern mit dem Räucherstövchen

ist denkbar einfach. Sie stellen ein brennendes Teelicht in das Stövchen und legen das Edelstahlsieb auf das Räucherstövchen. Legen Sie nun Ihr Räucherwerk auf das feinmaschige Sieb. Der Vorteil bei dieser Art des Räucherns ist, dass das Räucherwerk nicht so schnell verbrennt, die Rauchentwicklung nicht so starkist und Sie länger Freude an der Reinheit des Duftes Ihres Räucherwerks haben.


Räuchern mit dem Räuchergefäß

In das Räuchergefäß geben Sie etwas Sand und entzünden die Räucherkohle. Die Räucherkohle legen Sie mit der Vertiefung nach oben auf den Sand oder den Gitter-Aufsatz und lassen die Kohle durchglühen. Jetzt können Sie die gewünschten Harze, Wurzeln, Kräuter und/oder Hölzer in die Vertiefung der Räucherkohle legen.

Finden Sie jetzt behutsam heraus, welche Räuchermischung Ihnen heute gut tut, indem Sie erst einmal eine kleine Prise auf die Räucherkohle streuen. Manchmal stellt sich heraus, dass wir gerade etwas ganz anderes brauchen als wir zunächst vermutet haben.

Halten Sie die Fenster während der Räucherung immer einen Spalt breit geöffnet und lüften Sie hinterher gut durch. Zum einen ist zu viel Rauch für uns oft ungewohnt. Wir müssen erst einmal herausfinden, wie viel wir davon vertragen können. Zum anderen wollen wir die Gedanken, Sorgen und Gefühle, die in dem Ritual aufgetaucht sind, verabschieden und gehen lassen – sie dürfen mit dem Rauch zum Fenster hinaus wehen, damit wir uns erholt und erfrischt einer anderen Tätigkeit, der Familie oder der Nachtruhe widmen können.


Beachten Sie auch unsere Literatur - Räucherwerk


Christian Rätsch

Räucherstoffe - Der Atem des Drachen

AT Verlag

Marlies Bader

Räuchern mit heimischen Kräutern

Goldmann Arkana

Susanne Berk Einfach Räuchern Koha Kompakt


Wir wünschen Ihnen ein wundervolles Dufterlebnis!


Pegam, 2005-2017